Für Professionals
Arbeitsgruppen
Unsere Forschungsprojekte beschäftigen sich mit verschiedenen Schwerpunkten. Komplexe Themen verlangen, dass sich Menschen intensiv mit ihnen auseinander setzen. Zum Wohle unserer PatientInnen.
Arbeitsgruppe für Minimal Residual Disease (MRD)
Die Forschungsziele sind der Nachweis und die Charakterisierung epithelialer Tumorzellen im peripheren Blut und anderen Körperflüssigkeiten bei PatientInnen mit soliden Tumoren. Als Methoden werden verschiedene Techniken zur Untersuchung von DNA (PCR, in situ Hybridisierung), RNA (quantitative Real-time PCR) und Proteinen (Immuncytochemie, ELISA, Flow Cytometrie) angewendet.
Beteiligte Forscher:
Thomas Bauernhofer, Nadia Dandachi, Monika Riederer, Stefanie Stanzer, Marija Balic, Günter Hofmann, Margit Resel, Sonja Tockner
Arbeitsgruppe für Prognostische und Prädiktive Faktoren bei PatientInnen mit soliden Tumoren
Neben den klassischen Prognosefaktoren wurden in den letzten Jahren zusätzliche prognostische und prädiktive Marker entdeckt, welche eine entscheidende Rolle bei der Beurteilung des Krankheitsverlaufes und somit bei der Therapieentscheidung spielen könnten. Im Rahmen dieses Projektes werden eine Reihe dieser Faktoren (HER2, EGFR, E-Cadherin, Urokinase-Typ Plasminogen-Aktivator-System) im Serum von TumorpatientInnen mittels ELISA bestimmt. Dafür steht an unserer Abteilung eine Serumbank von derzeit ca. 185.000 Proben zur Verfügung.
Beteiligte Forscher:
Thomas Bauernhofer, Walter Schippinger, Marija Balic, Nadia Dandachi, Monika Riederer, Margit Resel, Sonja Tockner
Arbeitsgruppe für Tumorimmunologie
Im Rahmen dieses Projektes sollen Auswirkungen der Tumorerkrankung auf das Immunsystem untersucht werden (hormonelle Parameter, Serumfaktoren, Lymphozyten-Subpopulationen mittels Flow Cytometrie, Apoptose-Assays). Weiters wird der Einfluss von psychoedukativen und psychotherapeutischen Interventionen auf das Immunsystem von TumorpatientInnen anhand der oben erhobenen Daten erforscht.
Beteiligte Forscher:
Thomas Bauernhofer, Elisabeth Andritsch, Verena Ladinek, Silke Zloklikovits, Gabriele Dietmaier, Nadia Dandachi, Monika Riederer, Stefanie Stanzer, Birgit Janesch, Margit Resel, Sonja Tockner
Arbeitsgruppe für genetische Epidemiologie und Pharmakogenetik in der Onkologie
Polymorphismen sind winzige Veränderungen in der DNA, die Funktionen von Proteinen (Reparaturenzyme, Gefäßwachstumsfaktoren, Entgiftungsenzyme, etc.) verändern können (beeinträchtigen). Nicht alle Menschen tragen dieselben Polymorphismen im Erbgut. Unsere Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit funktionellen Polymorphismen bei unterschiedlichen Tumorentitäten mit dem Ziel, solche DNA-Veränderungen zu erkennen und nachzuweisen und deren Bedeutung bezüglich der Erhöhung oder Erniedrigung des individuellen Krebsrisikos festzustellen.Weiters beschäftigen wir uns mit Therapieansprechen bezugnehmend auf pharmakogenetische Eigenschaften des Tumorgewebes als auch auf die erbliche Ausstattung von Patienten bzgl. Rezeptor und Enzymausstattung etc.,in Kooperation mit verschiedenen Disziplinen. Daraus ergeben sich nicht nur neue wissenschaftliche Erkenntnisse über Krebsentstehung und –verlauf sondern auch mögliche Konsequenzen für präventive und therapeutische Maßnahmen im Sinne eines genetischen „risk-profiling“ und einer individuell abgestimmten onkologischen Therapie im Sinne einer maßgeschneiderten Therapie!
Beteiligte Forscher:
Günter Hofmann, Armin Gerger, Joanna Szkandera
Kooperationspartner:
Wilfried Renner, Florentine Fürst, Tanja Langsenlehner, Uwe Langsenlehner, Werner Weitzer, Heimo Clar, Babak Yazdani-Biuki, Reinhard Windhager, Karin Kapp, Winfried Graninger, Michael Speicher, Peter Krippl






